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Irische Literatur


Irische Literatur

James Joyce Die Kunst des Geschichtenerzählens ist seit Jahrtausenden ein fundamentaler Bestandteil der irischen Kultur. Von Berufspoeten und Geschichtenerzählern (Barden und Seanchaí) bis zu den Autoren und Dichtern der Moderne hat Irland einen bedeutenden Beitrag zur Weltliteratur geleistet. Im Laufe unserer Geschichte hat Irland zahlreiche weltberühmte Autoren und Dichter, sowohl in englischer als auch irischer Sprache, hervorgebracht, unter anderem die Literaturnobelpreisträger W.B. Yeats, Seamus Heaney, George Bernard Shaw und SUnescoamuel Beckett.  

Im Jahr 2010 wurde Dublin als UNESCO-Literaturstadt ausgezeichnet, ein Titel, den sich die ‌Stadt schon lange verdient hatte. Wer durch die Straßen von Dublin spaziert, schlendert auf den Spuren von James Joyce, Oscar Wilde, Patrick Kavanagh und vielen anderen.

Diese Stadt ist dicht mit literarischem Schaffen verwogen – sogar die Lieder und Balladen über Dublin sind kleine Kurzgeschichten. Die Stimme der Stadt wird hörbar in Prosa und Dialogen von Generationen irischer Romanciers und Bühnenautoren wie Sean O’Casey, Flann O’Brien, Conor McPherson, Brendan Behan, Roddy Doyle, Maeve Binchy, Sebastian Barry, John Banville, Marian Keyes und viele mehr. Es gibt kein literarisches Genre, das sich irische Autoren nicht zu eigen gemacht haben, von Jonathan Swifts Satiren bis zu Bram Stokers dunklem Fantasy Roman Dracula.

Angelas Ashes

Dublin ist auch Schauplatz zahlloser Werke irischer und internationaler Literaten; das bekannteste Werk ist wahrscheinlich die Erzählung Ulysses und Dubliners von James Joyce. Dublin ist wahrhaft eine Stadt der Worte, die die literarische Vorstellungskraft formt und nährt und – in den Worten des Schriftstellers Dermot Bolger – „man wird auf jedem Spaziergang durch die Stadt begleitet von literarischen Geistern“.

Auch andere Ortschaften und Städte in Irland wurden durch die Werke irischer Dichter und Autoren zum Leben erweckt. Ob in W.B. Yeats Lake Isle of Inisfree, Frank McCourts Angela’s Ashes (dt.: Die Asche meiner Mutter) oder Colm Tóibíns Brooklyn, die Beziehung zwischen den Schriftstellern der Insel und ihrer Heimat durchdringt die Seiten ihrer Bücher und Gedichtsammlungen.

Bis heute sind zeitgenössische irische Autoren in der Literaturszene von Belletristik und Kriminalliteratur bis zu Kinderbüchern prominent vertreten. Irische Schriftsteller haben zahlreiche Preise gewonnen. Vom Booker-Preis (Gewinner und Aufnahme in die Shortlist) bis zum prestigeträchtigen IMPAC Dublin Literary Award, der mit einem Preisgeld von €100.000 der höchstdotierte Literaturpreis für ein Einzelwerk ist.

Die reiche Geschichte irischer Literatur hat auch andere Spuren auf der Insel hinterlassen. In Dublin finden sich diese eingebettet in die Stadtlandschaft, etwa im Book of Kells, der Chester Beatty Library und dem Dublin Writer’s Museum. In anderen Landesteilen sind Veranstaltungen wie das Cúirt International Literature Festival in Galway und Listowel Writers’ Week Anziehungspunkte für eine starke und loyale Gefolgschaft an Literaturinteressierten.

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