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Irlands Beitrag zur EU


Irlands Beitrag zur EU

Irland und seine Bürger haben die moderne Europäische Union in ihrer heutigen Form mitgeprägt und waren richtungsweisend in Schlüsselbereichen wie Landwirtschaft, Bildung, Gesundheit, Wettbewerbsrecht, Verkehr sowie Forschung und Innovation.
Als Inselvolk, das geographisch am äußeren Rande Europas angesiedelt ist, blicken die Iren auf eine lange Geschichte des Reisens und Handels mit ausländischen Partnern zurück. Mobilität steckt in der DNA der Iren und bildet das Kernstück des Europäischen Projekts.

Mit dem EU-Ratsvorsitz 2013 feiert Irland auch die 40-jährige Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Irland hatte den EU-Ratsvorsitz seither bereits sechsmal inne.

Unter anderem im Laufe einiger Schlüsselmomente in der Geschichte der EU, die bis in die heutige Zeit hineinklingen:

  • 1975: Vorsitz über die erste EU-Ratstagung im März in Dublin und Einführung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der geschaffen wurde, um die Kluft in der Entwicklung unterschiedlicher Regionen Europas zu verkleinern;
  • 1979: erste EU-Präsidentschaft, die mit einem direkt gewählten Europäischen Parlament zusammen arbeitet; dies führte zu einer engen Beziehung zwischen Irland und dem Europäischen Parlament, die bis heute besteht;
  • 1984: Abkommen zur Verstärkung der Instrumente EWS (Europäisches Währungssystem) und ECU (Europäische Währungseinheit), die der Währungsunion vorausgegangen sind; Abkommen über die handelspolitische Zusammenarbeit mit China;
  • 1990: gemeinsames Vorgehen zur Deutschen Wiedervereinigung und in den Beziehungen mit Mittel- und Osteuropäischen Ländern;
  • 1996: wesentlicher Schritt in Richtung Einführung der Einheitswährung: Erklärung von Dublin zur Beschäftigung;
  • 2004:  Der “Tag der Begrüßungen” in Dublin feierte die größte Erweiterungsrunde in der Geschichte der Europäischen Union mit dem Beitritt von zehn neuen Mitgliedsstaaten.

2004 family photo 

Irischer EU-Ratsvorsitz 2004, “Familienfoto” der Staats- und Regierungschefs, Farmleigh House, Tag der Begrüßungen 1. Mai 2004

Weitere Informationen über Irlands vergangene EU-Präsidentschaften.

Während des siebten EU-Ratsvorsitzes wird Irland trotz der herausfordernden Zeiten wieder bemüht sein, einen positiven EU-Aktionsplan voranzutreiben. Im September 2012 äußerte sich Viviane Reding, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission vor dem irischen parlamentarischen Ausschuss für EU-Angelegenheiten wie folgt: “2013 wird das Jahr sein, in dem Irland Europa baut und damit seine eigene Zukunft sichert."

Irische BürgerInnen, die für die EU arbeiten

Irland war am Aufbau der EU und ihrer Organe und Einrichtungen maßgeblich beteiligt und Iren spielen weiterhin eine wichtige Rolle in der Entwicklung der EU.

So hatte die Europäische Kommission bis dato insgesamt fünf Generalsekretäre, zwei davon Iren. Seit dem Jahr 2005 ist Catherine Day Generalsekretärin der Europäischen Kommission, davor war David O’Sullivan von 2000-2005 im Amt.

 

David O’Sullivan ist jetzt Chief Operating Officer des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD).

 

 

Irische Kommissionsmitglieder

Máire Geoghegan-Quinn ist seit 2010 Kommissarin für Forschung und Innovation. Sie ist verantwortlich für das Forschungsprogramm der Europäischen Union, dass zwischen 2007 und 2013 €53 Milliarden an Fördergeldern für Forschung in Europa zur Verfügung stellt.

Ehemalige irische EU-Kommissare:

Peter Sutherland war von 1985 bis 1989 ein reformierender Kommissar für Wettbewerb und initiierte außerdem das Erasmus-Austauschprogramm für Hochschulstudenten. Mehr als 2,2 Millionen Studierende haben bis heute von diesem Programm profitiert. (Insert picture)

Ray MacSharry führte die ersten wesentlichen Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) durch.

Irische Mitglieder des Europäischen Parlaments

Von 2002 bis 2004 hatte der irische EU-Abgeordnete Pat Cox das Amt des Präsidenten des Europäischen Parlaments inne. Durch ihre aktive Mitarbeit in parlamentarischen Ausschüssen und Delegationen haben irische MEPs insgesamt starken Einfluss im Europäischen Parlament.

Im Jahr 2012 erhielten 19 von derzeit 754 MEPs Auszeichnungen für ihre herrausragenden Dienste im vorhergehenden Jahr. 3 der 19 MEPs waren Iren: Marian Harkin erhielt eine Auszeichnung für ihre Arbeit im Bereich Beschäftigung und soziale Angelegenheiten; Gay Mitchell für seine Leistungen im Bereich Entwicklung und Seán Kelly für seine Arbeit im Bereich Forschung und Entwicklung.

Irische Diplomatie und die EU

Innerhalb der EU arbeitet Irland eng mit seinen Partnern an der Entwicklung und Umsetzung der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU. Irland genießt militärische Neutralität und gehört keinem Militärbündnis an. Seit 50 Jahren unterstützt Irland jedoch aktiv die UNO sowie friedenserhaltende Einsätze unter UNO-Mandat und spielt eine aktive Rolle in der Entwicklung der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Die zivile Herangehensweise der EU an friedenserhaltende Maßnahmen hat die direkte Einbindung irischer Experten in den Bereichen Polizeiarbeit und Justiz ermöglicht, um zur Stabilisierung und Entwicklung von Institutionen in fragilen Staaten beizutragen. Irische Frauen und Männer aus den Streitkräften, der Garda Síochána (Irische Polizei) sowie aus dem Justiz- und Medizinbereich haben sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU in vielen EU-Missionen einen großen Beitrag geleistet.

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